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Geschichtlicher Hintergrund der Sendelfenga Sumpfhexa

Die Sendelfenga Sumpfhexa taucht in der Stadtchronik der  Stadt Sindelfingen im 16 Jahrhundert auf.

Sindelfingen wurde 1605 ein eigenständiges Amt und unabhängig von Böblingen.

Im Jahr 1605 mit ihren 1400 Bewohner hatten die Sindelfinger schon viele Sumpfgebiete die der Sendelfenga Sumpfhexa zu ihrem Namen verhalf.

Die im 16 Jahrhundert einsetzende Hexenverfolgung hat auch in Sindelfingen, einer der größten Städte, die unter der Hexenverfolgungjagd leiden musste, ihre Opfer gefunden.

Von 1562 bis 1684 gerieten in den Hexenverfolgungen in Sindelfingen 34 Frauen in Hexereiverdacht. Im Gegensatz zu vielen Gebieten in Württemberg fanden hier über die Hälfte der Verdächtigen den Tod. 19 der angeklagten Frauen wurden in Hexenprozessen hingerichtet.

Die ganzen Hexenprozesse und Hinrichtungen haben die Sendelfenga Sumpfhexa aber nicht abhalten können, sich seit 2014 in kleinen und größeren Gruppen in der Region, aber auch weit auswärts mit viel Schabernack, Hexenpyramiden und mit ihrem Hexenwaagen, der ordentlich Rauch und Gestank macht auf sich aufmerksam zu machen, damit die Geschichte der Sendelfenga Sumpfhexa aus Sindelfingen nicht in Vergessenheit geriet.

Ab dem 6. Januar bis zum Aschermittwoch darf die Sendelfenga Sumpfhexa ihr Unwesen in den Gässle und Straßen treiben.

Zu der Sendelfenga Sumpfhexa gehört das tragen der Holzmasken aus Lindenholz die aus dem wunderschönen Schwarzwald stammt mit echten Rosshaar.

Das Häs der Sumpfhexa soll an die  Sindelfinger Sumpfgebiete und ihrer Geschichte erinnern, dabei hat die Sumpfhexa sich für die moderneren Farben entschieden, um mit der Zeit zu gehen, dennoch steht der Brauchtum und die Pflege der Alemanischen Fasnet an erster Stelle.

 

 

 

 

 

Quellen und Literatur:

Stadtarchiv Singelfingen 143 (Im Stadtarchiv befindet sich noch ein großer Teil der Original-Protokolle über die hiesigen Hexenproze

Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 209 Bü 1856ff